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Top10: Die beliebtesten türkisch-arabischen Namen in Deutschland

Ali, Elif, Defne oder Yusuf? Welcher türkisch-arabische Vorname ist eigentlich der beliebteste in Deutschland? Um das herauszufinden, hat die Gesellschaft für deutsche Sprache Daten deutsche Standesämter ausgewertet. Das sind die Top 10.

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) hat wie in den vergangene Jahren auch eine Liste der beliebtesten türkisch-arabischen Vornamen in Deutschland veröffentlicht. Die Spitzenpositionen sichern sich Layla bzw. Leyla bei den Mädchen und Mohammed bei den Jungen. Auf den weiteren Plätzen folgen Elif und Amira sowie Ali und Malik.

Das sind die beliebtesten türkisch-arabischen Namen in Deutchland

Damit unterscheiden sich die Geschmäcker der Eltern in Deutschland teilweise erheblich von denen, deren Kinder in der Türkei registriert werden. Nach Daten des türkischen Innenministeriums landen dort bei den Mädchen Zeynep, Elif und Defne auf den vorderen drei Plätzen, bei den Jungen Yusuf, Eymen und Ömer.

Top 10: Türkisch-arabische Mädchennamen 2017

Und welche Trends sind zu erkennen? Das wird deutlich bei einem Blick auf die Top des Jahres 2017 (in Klammern die Platzierung auf der Gesamtliste der beliebtesten Vornamen in Deutschland).

Positionin der Türkeiin Deutschland
1.Zeynep (128)Elif (75)
2.Elif (75)Leyla / Layla (76)
3.Hiranur (597)Nur / Nour (105)
4.Defne (274)Amira (114)
5.Miray (184)Aliyah (124)
6.Azra (213)Zeynep (128)
7.Zehra (266)Amina (129)
8.Ecrin (443)Meryem (147)
9.Nehir (934)Medina (152)
10.Eylül (495)Aylin (154)
 

Top 10: Türkisch-arabische Jungennamen 2017

Positionin der Türkeiin Deutschland
1.Yusuf (116)Mohammed (26)
2.Eymen (203)Ali (60)
3.Ömer (178)Yusuf (116)
4.Mustafa (176)Malik (122)
5.Mirac (336)Can (128)
6.Berat (294Ilyas (127)
7.Ahmet (138)Ahmet (138)
8.Hamza (154)Emir (139)
9.Mehmet (216)Amir (154)
10.Emir (139)Hamza (154)

Quelle der türkischen Namen: Innenministerium der Republik Türkei

Die GfdS ermittelt bereits seit 1977 die am häufigsten vergebenen Vornamen in Deutschland. Da es in Deutschland keine amtliche Namensstatistik gibt, veröffentlicht das Statistische Bundesamt jährlich die Namens-Hitlisten der GfdS in seinem Jahrbuch.

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