Lateinische Vornamen

Name Bedeutung
Nächstenliebe
Im Mittelalter verbreitet durch die Verehrung des hl. Christophorus (3. Jh.), Schutzpatron der Schiffer und Flösser, einer der 14 Nothelfer
Lat. Form des griech. Namens Kirke; Kirke ist der Name der Zauberin, die in der griech. Mythologie über die Insel Aia herrscht; sie ist eine Tochter des Helios; von ihrem Namen wurde der Begriff "bezirzen" (=jemanden bezaubern, umgarnen) abgeleitet
Umstritten: von einem altrömischen Familiennamen 'Claudius', der wiederum auf einen römischen Beinamen 'Claudus' (hinkend) zurückgeht
Lateinische Form des griechischen Namens 'Kleitos' bekannt durch Kleitos, einem der Generäle von Alexander dem Grossen
Ursprünglich die weibliche Form (Cloelia) eines römischen Familiennamens 'Cloelius'; wurde bekannt durch die Romanfigur Clelia in Stendals 'Die Kartause von Parma'
Ursprünglich die weibliche Form eines römischen Familiennamens 'Cloelius'
Vom lateinischen Namen 'Coelestinus' bzw. 'Caelestinus', einer Erweiterung von 'Coelestis'/'Caelestis' bekannt durch den hl. Papst Cölestin I. (432) bisher trugen 5 Päpste den Namen Cölestin bzw. Coelestinus
Bekannt durch den hl. Koloman, Märtyrer in Stockerau (10./11. Jh.)
Schottisch-gälische Form eines spätlateinischen Namens 'Columba' 'Columba' als Name ist bekannt durch den hl. Columba (6. Jh., deutsch meist 'Kolumban der Ältere' genannt), der das Christentum nach Schottland brachte
Vom spätlateinischen Namen 'Columbanus', der wiederum auf 'Columba' (Taube) zurückgeht bekannt durch den hl. Kolumban dem Jüngeren bzw. Kolumban von Luxeuil, Klostergründer (7. Jh.)
Lateinischer weiblicher Vorname, in der römischen Mythologie ist Concordia die Göttin der Eintracht
Lateinische Form von Constanze, geht auf einen römischen Beinamen 'Constantinus' zurück; verbreitet durch den Namen des römischen Kaisers Konstantins des Großen (3./4. Jh.)
Geht auf einen römischen Beinamen 'Constantinus' zurück; verbreitet durch den Namen des römischen Kaisers Konstantins des Grossen (3./4. Jh.)
Wahrscheinlich die lateinische Übersetzung des im Mittelalter häufigen Namen 'Hraban' ('Rabe') ins Lateinische, erweitert um die Namensendung '-inianus' bekannt durch den hl. Korbinian, Bischof von Freising (7./8. Jh.)
Lateinischer weiblicher Vorname, weibliche Form von Cornelius
Von einem altrömischen Familiennamen, dem vielleicht das Wort 'cornu' (Horn) zugrundeliegt, verbreitet durch die Verehrung des hl. Cornelius, Papst von 251 bis 253
Vom lateinischen Namen 'Coelestinus' bzw. 'Caelestinus', einer Erweiterung von 'Coelestis'/'Caelestis'; bekannt durch den hl. Papst Cölestin I. (432), bisher trugen 5 Päpste den Namen Cölestin bzw. Coelestinus
Von einem römischen Beinamen 'Crescentius' abgeleitet, bekannt durch die hl. Crescentia, der Amme des hl. Vitus (3./4. Jh.)
Von Crispinus, einem römischen Beinamen, abgeleitet vom römischen Familiennamen Crispus mit der Bedeutung "kraushaarig"; bekannt durch den hl. Crispinus, Märtyrer (3. Jh.)
Von 'Crispinus', einem römischen Beinamen abgeleitet vom römischen Familiennamen 'Crispus' mit der Bedeutung 'kraushaarig' bekannt durch den hl. Crispinus, Märtyrer (3. Jh.)
Cupid ist in der Mythologie der Gott der Liebe/des Verlangens, anderer Name von Amor bzw. Eros
Von einem römischen Beinamen 'Cyprianus' mit der Bedeutung 'von Zypern', 'von Zypern stammend' bekannt durch den hl. Cyprianus von Antiochien (3./4. Jh.) der Name der Insel stammt vielleicht vom griechischen Wort für Kupfer
Männlicher Vorname mit griechischer Herkunft, Variante von Kyriakos

im christlichen Mittelalter in Anlehnung an die inhaltliche Deutung als Taufname beliebt, bekannt durch den hl. Cyriacus (3. Jh.), einem der 14 Nothelfer
'kyrillos' ist die Verkleinerungsform von 'kyrios' der hl. Kyrill war der Apostel der Slawen nach ihm ist das kyrillische Alphabet benannt
Vom Namen eines illyrischen Stammes, den Dalmatinern; dieser Stamm gab auch 'Dalmatien' den Namen, heute ein Gebiet in Kroatien; der Name des Stammes hat vielleicht einen Zusammenhang mit dem albanischen Wort 'delme' (Schaf); weitere mögliche Herleitung: von einem lateinischen Beinamen 'Dalmatius' mit der Bedeutung 'aus Dalmatien'
Name verbreitet durch den hl. Damianus, Arzt und Märtyrer
Bekannt durch den hl. Dasius, römischer Soldat und Märtyrer (3./4. Jh.)
Bekannt durch den hl. Datius, Bischof von Mailand (6. Jh.)
Vom häufigen römischen Vornamen (praenomen) 'Decimus' für einen zehnten Sohn oder einem im zehnten Monat geborenen Sohn heute vor allem verbreitet als verkürzte Form 'Decio'
Von 'Demetrius', der lateinischen Form von 'Demetrios', einem Namen, der vom Namen der Göttin Demeter abgeleitet ist in der griechischen Mythologie ist Demeter die Göttin des Ackerbaus
Auch als Deochar bekannt; Name eines Abtes in Herrieden/Ansbach
Von lateinischen Ausdruck "a deo datus" (=von Gott gegeben); bekannt durch Adeodatus, dem Sohn des heiligen Augustin (4. Jh.)
Von lateinischen Ausdruck 'a deo datus' (von Gott gegeben) bekannt durch Adeodatus, dem Sohn des heiligen Augustin (4. Jh.)
Deogratias ist auch ein katholisches Dankgebet
Erfunden von Shakespeare als Name der Frau von Othello im gleichnamigen Stück, abgeleitet vom griechischen Wort "dysdaimon" (=Unheil, Missgeschick)
'Desiderius' war ein populärer Name unter den frühen Christen, als Andeutung des Verlangens nach dem Erlöser
Von lateinischen Ausdruck 'a deo datus' (von Gott gegeben) bekannt durch Adeodatus, dem Sohn des heiligen Augustin (4. Jh.)
Herkunft nicht sicher geklärt von einem lateinischen Namen 'Didacus', der wahrscheinlich auf das griechische Wort 'didakhe'
Von 'Dionysios' (der dem Gott Dionysos Geweihte); Dionysos war der griechische Gott des Weines, einem Sohn von Zeus und Semele; der Name des Gottes setzt sich zusammen aus 'dios' ('von Zeus') und 'nysa', dem Namen eines legendären Berges; der hl. Dionysius (3. Jh.) ist einer der 14 Nothelfer; die Stadt St. Denis in Frankreich ist nach ihm benannt
Bekannt durch den hl. Dominikus, dem Gründer des Dominikanerordens (13. Jh.) früher oft verwendet für Kinder, die an einem Sonntag geboren wurden
Bekannt durch den hl. Dominikus, dem Gründer des Dominikanerordens (13. Jh.), früher oft verwendet für Kinder, die an einem Sonntag geboren wurden
Weiblicher Vorname mit lateinischem Ursprung
Name lateinischer Herkunft, der unter den frühen Christen populär war
Name lateinischer Herkunft, der unter den frühen Christen populär war
Vermutlich von Oscar Wilde für seinen Roman "Das Bildnis des Dorian Gray" (1891) geschaffen; vielleicht in Anlehnung an den Namen des altgriechischen Volkes der Dorier oder dem davon abgeleiteten spätrömischen Vornamen Dorianus
Männliche Form von Dorothea

Info zur weiblichen Form Dorothea: weibliche Form des lateinischen Namens 'Dorotheus', von griechisch 'Dorotheos'; Name verbreitet durch die hl. Dorothea (3./4. Jahrhundert)
Die Süsse
In Italien entstandene Kurzform eines spätlateinischen Wunschnamens 'Durante' (das Kind möge ausdauernd sein, z.B. ausdauernd im Glauben) im Mittelalter bekannt durch den italienischen Dichter Dante Alighieri (13./14. Jh.), dem Autor der 'Göttlichen Komödie'
'Elicius' war einer der Beinamen des römischen Gottes Jupiter