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Sind das die Namen der Zukunft?

Seit Jahren schon das gleiche Bild: Alte, klassische Namen sind in aller Munde. Maximilian, Sophie, Emma oder Paul dominieren die jährlichen Hitlisten der beliebtesten Vornamen. Dazu kommen Dauerbrenner wir Laura, Jonas, Julia oder Elias. Änderungen in der Zusammensetzung der Top 10? Fehlanzeige!

Doch schon bald wird alles anders! Das behaupten zumindest die Trendforscher des US-amerikanischen Namensportals Nameberry. Laut ihren Prognosen werden Eltern bei der Namenswahl zunehmend mutiger. Konservative Bescheidenheit ist nicht mehr gefragt. Stattdessen rücken außergewöhnliche Vornamen abseits des Mainstreams wieder verstärkt in den Fokus. Je extravaganter, desto besser!

Forscher erwarten neue Namenstrends

Die Trendforscher prognostizieren zukünftig vor allem zwei grundsätzliche Entwicklungen:

1. Starke, kraftvolle Vornamen wie Kylo oder Augustus werden populär. Manchen US-Eltern ist dies sogar noch zu indirekt. Sie haben ihre Kinder einfach direkt "God", "Messiah" oder "Lord" genannt. Auch Götternamen der Mythologie sind stark im Kommen: Zeus, Jupiter, Thor, Clio oder Atlas. Für Mädchen passen in dem Zusammenhang Freya oder Persephone.

2. Der Einfluss von Kino- und TV-Produktionen auf die Namensgebung wird zunehmend stärker. Arya zum Beispiel, bekannt aus der Erfolgsserie "Game of Thrones", steht derzeit in den USA hoch im Kurs. Ebenso wie Castiel - bekannt aus der Serie "Supernatural". Die britische TV-Serie "Downton Abbey" hat sogar einen ganzen weiblichen Namens-Boom ausgelöst. Eltern nannten ihre Töchter zum Beispiel Cora, Sybil, Edith oder Marigold – und das sei erst der Anfang, so heißt es auf Nameberry.

Ob sich diese Namen auch bei uns durchsetzten werden? Gut möglich. Immerhin wäre es nicht das erste Mal, dass sich US-Trends bei uns etablieren. Für alle Fälle haben wir eine Liste von Namen zusammengestellt, die diesen Entwicklungen folgen. Werden das wirkliche die neuen Trendnamen? Wir sind gespannt!

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Wenn bei uns nun auch die absurdesten US Namen beliebt werden kann man nur mit dem Kopf schütteln. Bei den geht ja auch jeder Blödsinn als Name durch und wir sollten dem echt nicht folgen, jeder der mal länger in den USA war weiß wohl was ich meine. Jedenfalls Keiner wird hier bei uns als Zeus oder Persephone glücklich mit seinem Namen, man will nur hoffen das unsere Standesämter das nicht durchlassen.
Andreas | am 10.12.2018 um 12:19 Uhr
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Überhaupt nicht meins zum Glück sind die Geschmäcker verschieden!!
Rabea | am 08.11.2018 um 11:25 Uhr
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Ich finde die alten traditionellen Namen schöner.
Jana | am 14.08.2018 um 20:52 Uhr
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Ich nenne meine Tochter Sara ohne h. Ist auch bisschen anders wie das sonstige Sarah.
Stephanie | am 01.08.2018 um 16:09 Uhr
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Find ich richtig gut, ich glaube nicht, dass ich mein Kind Zeus nenne, aber ich freue mich, wenn die Menschen mutiger und abwechslungsreicher in ihrer Namenswahl werden.
Carla | am 21.07.2018 um 16:24 Uhr
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