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Götternamen aus aller Welt

Einen göttlichen Namen für das Baby? Ja, das geht durchaus. Denn die Auswahl ist groß. Viele Figuren aus traditionellen Sagen oder der Mythologie tragen interessante Namen mit tiefgehenden Bedeutungen, die durchaus auch für moderne Kinder taugen.

Natürlich trifft das nicht für alle zu. Viele der übernatürlich Wesen haben mit Krieg, Zerstörung und Tod zu tun und werden mit der Unterwelt assoziiert. Deshalb haben wir eine Vorauswahl getroffen. Dabei war uns wichtig, dass wir Namen von Göttern oder anderen Figuren aus Sagen oder Heldengeschichten wählen, die möglichst mit positiven Eigenschaften und Funktionen in Verbindung gebracht werden.

Außerdem sollten die ausgewählten Namen attraktiv und klangvoll sein und natürlich eine ernsthafte Alternative darstellen. Denn mal ehrlich: Wer möchte sein Kind wirklich Zeus, Eros oder Aphrodite nennen? Dann vielleicht schon eher folgendermaßen: Das sind die schönsten von der Mythologie inspirierten Babynamen.

Göttlich: Von der Mythologie inspirierte Babynamen

Bekannte Götternamen aus aller Welt

Von A wie Abnoba bis Z wie Zeus, der Gottvater – die Liste der Götternamen ist so unendlich groß wie die Götterwelt an sich. Es gibt sie in vielen Mythologien und Religionen, sie stammen aus aus verschiedenen historischen Epochen und unterschiedlichen Regionen dieser Erde. Je nach kulturellen Eigenarten werden und wurden sie als  übernatürlichen Wesen und höheren Mächte verehrt. Mit ihren Namen sind ganz besondere Eigenschaften verbunden. Welche? Das haben wir hier zsuammengefasst. Die nachfolgende Auswahl erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Germanische Götter

Die germanischen Götter teilten sich in zwei Geschlechter auf: die Asen und die Wanen. Asen werden von ihrer Mentalität als kriegerische und herrschende Götter geschildert, wohingegen die Wanen als Fruchtbarkeitsgottheiten stilisiert werden. Daneben gibt es in der nordischen Mythologie noch die Gruppe der Riesen und Ungeheuer, zu denen praktisch alle bösen Wesen gehören, die auch für Naturkatastrophen verantwortlich gemacht werden.

Götternamen der Germanen
Baldur: Gott der Weisheit und Schönheit, Frühlings- und Lichtgott
Bragi: Gott der Rede und der Dichtkunst
Donar: Gott des Donners
Freya: Göttin der Fruchtbarkeit und der Liebe
Frija: Mutter aller Götter und aller Menschen
Loki: Feuergott, Unruhestifter, Vater der Midgardschlange und der Todesgöttin namens Hel
Odin (Wodan): Göttervater, Toten- und Kriegsgott, Gott der Magie, der Ekstase und der Dichtung
Thor (Donar): Wettergott, Beschützer von Midgard, der Menschenwelt
Wotan: oberster Himmelsgott

Keltische Götter

Die Kelten als zusammenhängendes Volk gab es so nicht. Sie waren eher eine Vielzahl von einzelnen Stämmen, die durch eine bestimmte Kultur lose miteinander verbunden waren. Ihre Götterwelt war dreigeteilt. Die Hauptgötter – der Himmelsgott Taranis, der Stammesgott Teutates sowie Esus, Gott des Reichtums und des Kriegs – teilen sich die Herrschaft über eine vielgestaltige Götterwelt. Daneben gab es eine Reihe von weiteren wichtigen Figuren in keltischen Sagen.

Götternamen der Kelten
Abnoba: Göttin der Jagd, der Quellen und Wälder
Artaios: Bärengott
Brânwen: Göttin der Fruchtbarkeit und der Liebe
Brigit: irische Muttergöttin
Carman: irische Göttin der Feiern und Feste
Dagda: Gott des vollkommenen Wissens
Goibniu: Gott der Schmiedekunst
Lugh: Gott des Kriegs, Spender des Heils
Manannân: Gott der Meere

Römische Götter

Die römische Götterwelt bestand ursprünglich aus einer ganzen Reihe von Göttinnen und Göttern. Für jeden Bereich des Lebens war in ihrer Vorstellung ein eigener Gott zuständig. Als die Römer mit den Griechen in Kontakt kamen, adaptierten sie deren System von zwölf Göttern und passten es an ihre alte Religion an. Neben diesen Hauptgöttern verehrten sie trotzdem noch immer eine Vielzahl ihrer alten, traditionellen Götter.

Götternamen der Römer
Apollo: Gott der Dichtkunst, der Musik, des Frühlings und des Lichts
Aurora: Göttin der Morgenröte
Bacchus: Gott der Triebhaftigkeit und des Weins
Faunus: Gott der Weiden und Wälder
Jupiter: oberster römischer Gott
Herkules: Gott von Reise und Athletik
Mars: Kriegsgott
Merkur: Gott der Fruchtbarkeit, von Verkehr und Handel
Minerva: Göttin des Wissens
Neptun: Gott des Meeres und aller fließenden Gewässer
Pluto: Gott aller Unterwelten
Venus: Göttin der Schönheit und der Liebe
Vulcanus: Gott der Schmiede und des Feuers

Griechische Götter

Die alten Griechen glaubten an eine Vielzahl von Göttern. In ihrer Vorstellung waren die Götter unsterblich, sahen aber den Menschen durchaus ähnlich. Und jeder hatte seinen eigenen Einflussbereich. Daneben gab es in der griechischen Maythologie eine Reihe von Heroen, also Helden mit meist halbgöttlicher Herkunft.

Götternamen der Griechen
Amphitrite: Meeresgöttin, Poseidons Gattin
Ares: Gott des Feldes und des Krieges
Artemis: Göttin der freien Natur, der Jagd, der Geburt und des Wachstums
Athene: Göttin der Weisheit, Beschützerin der kämpfenden Helden sowie von Wissenschaft und Kunst
Demeter: „Mutter der Erde“, Göttin des Ackerbaus
Erinnyen: Göttin der Rache
Eris: Göttin der Unordnung und des Chaos
Hades: Gott des Erdsegens und der Unterwelt
Hebe: Göttin einer ewigen Jugend
Hekate: Göttin der Gespenster und Geister
Hera: Göttin der Familie und der Ehe
Hermes: Götterbote des Zeus, Gott der Herden und Weiden, der Fruchtbarkeit, der Rede und der Gymnastik, Beschützer der Kaufleute und der Diebe
Kybele: Mutter der Götter, Kultur- und Naturgöttin
Pan: Gott des Waldes, Beschützer der Jäger, Hirten und Herden
Poseidon: Gott des Meeres, aller Gewässer und der Erdbeben, Bruder des Zeus
Priapos: Gott der Libido und der Fruchtbarkeit
Silenos: Gott der Quellen
Zeus: "Vater aller Götter und Menschen" , Beherrscher der Götter, Gott des Lichts und des Himmels

Ägyptische Götter

Auch die Ägypter glaubten an eine Vielzahl von Göttern und Göttinnen, die in ihrer Vorstellung für alle Bereiche des Lebens sowie für Naturerscheinungen zuständig waren. Ihre Anzahl war unermesslich groß, weswegen es den Ägyptern auch niemals wirklich gelang, die Vielzahl der verschiedenen Götter in ein festes System zu übertragen und es konsequent zu ordnen. Trotz des relativen Chaos besaßen einige Figuren aus der ägyptischen Mythologie eine besondere Bedeutung.

Götternamen der Ägypter
Anubis: Totengott
Atum: Hoher Gott, Spender von Luft und Feuchtigkeit, gleichbedeutend mit dem Götterpaar Schu und Tefnut
Bes: Gott der Familie, Glücksbringer
Geb: Gott der Erde
Hathor: Göttin der Frauen und der Ehe, Königin des Himmels
Imhotep: Heilgott, Zauberer, Gott der Schreiber
Isis: Muttergöttin, Göttin der Liebe und Zartheit, der Fruchtbarkeit und Liebe
Maat: Göttin der Wahrheit
Min: Fruchtbarkeitsgott
Osiris: Gott des Nils, Kulturbringer
Ptah: Gott der Künstler und Handwerker
Re: Sonnengott
Thot: Gott des geistigen Lebens und der Weisheit

Hinduistische Götter

Im Hinduismus gibt es unzählige Götter und Göttinnen. Hindus glauben, dass jede dieser Gottheiten die ganze Weltseele in sich trägt, aber eine Eigenschaft ganz besonders vertritt. Mit der Vielzahl an Göttern kommt eine Vielzahl an Verehrungen und Ritualen – abhängig von Familientraditionen, Gemeinschaften und regionalen Praktiken, die die eine oder andere Gottheit mehr in den Vordergrund stellen. Es gibt aber einige Götter, auf die sich die so gut wie alle Hindus einigen können.

Götternamen der Hindus
Aditi: Göttermutter
Agni: Gott des Feuers
Brahma: Schöpfer der Welt
Ganescha: Gott des Erfolgs, Beseitiger von Hindernissen
Kali: Göttin der Zerstörung
Lakschmi: Göttin des Glücks und der Schönheit
Manu: Stammvater der Menschen
Mitra: Göttin des Lichts
Pradschapati: Vater der Götter, Schöpfer der Welt (Beiname des Gottes Brahma)
Saraswati: Göttin der Gelehrsamkeit
Sasthi: Göttin der Mütter und Kinder 
Shiva: Gott der Fruchtbarkeit, der Zerstörung und des Todes
Vishnu: Gott des Lebens

Aztekische Götter

Im Leben der Azteken spielte die Religion und ihre Gottheiten eine zentrale Rolle. Alle wichtigen Entscheidungen wurden mittels religiöser Rituale getroffen. Ihre Götter gehören einem der drei Bereiche - den Schöpfergottheiten in der Überwelt, den Fruchtbarkeitsgöttern in der Mittelwelt sowie den Göttern der Unterwelt - an.

Götternamen der Azteken
Amimitl: Gott der Fischer und der Seen
Atl: Gott des Wassers
Ayauhteotl: Göttin der Eitelkeit, des Nebels, des Rauchs
Camaxtli: Gott des Krieges, des Schicksals, des Feuers, der Jagd
Chalchiutotolin: Gott der Plagen und Krankheiten
Ixtlilton: Gott der Heilung und Medizin
Macuilcozcacuauhtli: Gott des Überflusses
Matlalceuitl: Göttin des Regens
Metztli: Gott des Mondes
Ometotchtli: Gott des Rausches
Oxomoco: Göttin des Kalenders und der Astrologie
Quetzalcoatl: Gott der Erde, des Himmels, des Windes, Schöpfergott
Tonatiuh: Sonnengott

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Ich finde es eher unangemessen, seinem Kind den Namen einer Gottheit zu geben, auch, wenn die Religion nicht mehr ausgeübt wird, auch wenn die Namen teilweise etabliert sind - ich finde es einfach unpassend. Theophore Namen finde ich gut, aber eigentlich auch nur, wenn man an die entsprechende Gottheit glaubt.

@Lara:
Ich weiß nicht, ob man mit jedem Namen durchkommt, aber da es eine Menge Dianas, Helenas, Iris', Auroras, Nikes, Junos, Floras, Lunas, Freyas und auch Theas, Deas und Theos gibt, gibt es kein grundsätzliches Verbot.
Gast | am 24.04.2018 um 22:04 Uhr
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Poseidon ist der Gott des Meeres und Zeus Bruder, der der Gott des Himmels, bzw. Gott der Blitze ist. :-)
Mell | am 04.04.2018 um 22:53 Uhr
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Ich finde die Namen toll. Zeus der Gott des Meeres wäre auch noch einer.
[email protected] | am 27.03.2018 um 19:11 Uhr
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Eyy, ihr habt meinen Namen vergessen... der wichtigste von allen... die Göttin der Pflanzenwelt
Flora | am 23.03.2018 um 17:06 Uhr
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Ich liebe die Namen Freya Ares und Mitra aller dings habe ich die Frage ob man auch Mädchen Ares nennen darf und ob man Kindern überhaupt Götter Namen geben darf
Lara | am 29.12.2017 um 21:15 Uhr
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