Lilly, Findus, Luna & Co.: Die beliebtesten Katzennamen 2018

Kitty, Felix oder Mitzi? Was sind eigentlich die beliebtesten Katzennamen in Deutschland? Das hat die Tierschutzorganisation TASSO e.V. herausgefunden.

Ähnlich wie bei Menschen, versuchen auch Tierhalter für ihre Lieblinge Namen zu finden, die am besten zum jeweiligen Charakter passen. Und hüben wie drüben kann die Suche nach dem perfekten Namen zu einer wahrhaftigen Mammutaufgabe werden.

Denn die Auswahl wird stetig größer. Ehemals typische Haustiernamen verschwinden mehr und mehr. Stattdessen wählen viele Halter mittlerweile ganz normale Kindernamen. Das hat vor allem mit der veränderten Funktion der Tiere zu tun. Während Katzen zum Beispiel früher als Mäusefänger Haus und Hof von lästigen Nagern befreiten, sind sie inzwischen zu nahezu vollwertigen Familienmitgliedern geworden. Nicht selten werden sie wie eigene Kinder behandelt. Diese Art der Vermenschlichung lässt nicht zuletzt auch an ihren Namen ablesen.

Hießen die meisten früher schlicht Minka, Kitty oder Mieze, werden ihnen also heute eher individuelle und möglichst originelle Vornamen gegeben. Der Name soll auch hier das unverwechselbare Äußere und den einzigartigen Charakter des Stubentigers widerspiegeln. Es soll ein Name sein, der mit der Katze und seiner Familie ein Leben lang eng verbunden sein wird. Und - na klar - auch hierbei werden offenbar bestimmte Namen als passender empfunden als andere.

Die beliebtesten Katzennamen 2018: Top 10

Das hat die Tierschutzorganisation TASSO e.V. herausgefunden und eine Liste der beliebtesten Katzennamen des Jahres 2018 veröffentlicht. Dazu hat der Dienst, der sich u.a. auch um die Rückvermittlung von entlaufenen Tieren kümmert, die Namen der insgesamt 312.500 neu registrierten Katzen ausgewertet. Und das sind die Top 10.

Quelle: tasso.net

Im Vergleich zu den Hitlisten der vergangenen Jahre bietet das Ranking wenig Überraschendes . Die ersten beiden Plätze werden wie schon in vergangenen Jahren von Lilly und Luna bzw. Leo und Simba belegt. Auffällig ist, dass mit Kitty ein ehemals typischer Katzenname gar nicht mehr in den Top 10 vertreten ist. Dafür gibt es mit Mila einen Neueinsteiger, der derzeit auch für Menschenbabys ziemlich beliebt ist.

Grundsätzlich gilt natürlich, dass der Wahl des Katzennamens keine Grenzen gesetzt sind. Erlaubt ist im Prinzip, was Spaß macht. Wer aber möchte, dass sein geliebter Vierbeiner den eigenen Namen etwas besser erkennt, sollte ein paar wenige Faustregeln beachten. Denn Katzen verstehen die menschliche Sprache natürlich nicht als solche, sondern nehmen eher den Klang und die Tonhöhe wahr. In der Regel reagieren sie besser auf Namen, die ein langes "i" enthalten - vorzugsweise am Ende. Außerdem sind Namen mit zwei bis drei Silben ideal. Aber auch kurze Namen mit einer einzigen Silbe sind beliebt - zumindest für die sensiblen Katzenohren.

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