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One-Hit-Wonder: Einmal beliebt und dann nie wieder

Jede Epoche hat ihre Mode. Und jede Zeit hat ihre bevorzugten Vornamen. Sie kommen und gehen, sind modern und geraten wieder in Vergessenheit. Das war schon immer so. Nur die Trendphasen werden im Vergleich zu früher immer kürzer.

Diese Namen waren nur in einem Jahr beliebt© iStock, JBryson

Zudem haben sich die Vorbilder gewandelt, an denen sich werdende Eltern bei der Namenswahl für ihr Baby orientieren. Während früher vor allem biblische Figuren Pate bei der Namenswahl standen, sind es mittlerweile auch Popstars, Sportler, Schauspieler oder fiktive Figuren aus Kino und TV.

So sucht man Namen wie Gabriele, Angelika, Michael oder Thomas, die die Namenshitlisten der 70er-Jahre dominierten, unter den aktuellen Top 30 vergebens. Kinder von heute heißen Elias, Ben, Emilia und Mia.

Bloß wie lange noch? Das lässt sich kaum voraussagen. Amerikanische und spanische Forscher haben aber herausgefunden: Je schneller der Aufstieg einer Namenswelle ist, desto rascher ebbt sie wieder ab.

Diese Namen sind echte One-Hit-Wonder

Name Höchste Platzierung
Kerstin Platz 8 in 1977
Simone Platz 8 in 1977
Sven Platz 10 in 1977
Robert Platz 7 in 1991
Erik Platz 10 in 1996
Emily Platz 7 in 2005
Luisa Platz 10 in 2012

Die Haltbarkeit von Trendnamen lässt sich vielleicht am Schicksal Kevins ablesen. Der Name war ab 1989 unter den 20 häufigsten Vornamen zu finden. 1991 war Kevin sogar der beliebteste Jungenname. Bis 2004 hielt er sich immerhin noch in den Top 30. Danach hat er vordere Plätze nicht mehr erreichen können.

Von der Kevin-Kurve können andere Trendnamen nur träumen. Sie verschwanden nach einer kurzen Hochphase wieder komplett in der Versenkung – echte One-Hit-Wonder eben. Welche das sind? Das haben wir herausgefunden. Dazu haben wir uns die Statistiken der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) angeschaut. Die GfdS erfasst die beliebtesten Vornamen jedes Jahres seit 1977. Es gibt sieben Vornamen, die während dieser Zeit nur in einem Jahr unter den Top 10 platziert waren. Ob diese Namen nochmal ein Comeback schaffen?

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@Emily
Die sind dann ja auch so ungefähr 2005/6/7 geboren da stand ja da war der Name in Mode
Dani | am 23.05.2018 um 09:18 Uhr
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Emily ist doch momentan modern! In meiner Schulklasse (5) gibt es 2 Emilys!
Emily | am 03.01.2018 um 14:44 Uhr
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Mir hat mein Name schon immer gefallen - es gibt ihn nicht oft und er klingt toll. Ich wäre mit einem Namen, den viele Mädchen tragen, nicht glücklich gewesen. Mein Spitzname als Kind waren Veri (von den anderen Kindern) und Rena (von meinen Eltern). Heute werde ich oft Woelkchen genannt, das kommt allerdings von meinem Nachnamen.
Verena | am 06.11.2017 um 22:33 Uhr
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