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Beliebte Vornamen in Hamburg

Kommen Sie ganz langsam durch den Elbtunnel nach Hamburg, sollten Sie womöglich angeschnallt bleiben und schnell alles vergessen, was sie je über Seefahrerromantik gehört haben – über die Hamburger Deerns und die blauen Jungs, über den Aal in der Aalsuppe und über die Reeperbahn nachts um halb eins.

Einheimische können im besten Missingsch darüber berichten, warum in Hamburg vieles so anders ist. Warum es so schwer ist, Aal in der Hamburger Aalsuppe aufzufinden, warum man sich die wunderbare „Strandperle“ nicht ans Ohr hängen kann, warum waschechte Hamburger im tiefsten Grunde ihres Herzens so gerne Briten gewesen wären und warum es so viele außerordentliche Vornamen in der Hansestadt gibt.

Die etwas anderen Vornamen

Hamburg ist eben anders. Wen wundert es da, dass hier 1959 eine junge Dame Pepsi genannt wurde. Zugegeben, die Namenswahl war damals vom Konzern gesponsert worden, der Pepsi anschließend jährlich mit Weihnachts- und Geburtstagsgeschenken und stets einer Kiste der belebenden Zuckerbrause beglückte - wo sie doch, ganz norddeutsch, lieber Tee trinkt.

In Hamburg lebt auch der deutschlandweit einzige Namensvetter des Pumuckl, dessen Name nach dem bekannten und auffälligen Klabautermann ausgewählt und erst durch längeren Rechtsstreit behördlich genehmigt worden war. Dafür gibt es in Hamburg seit den 1980er Jahren viele Winnetous, aber auchSchneewittchen sowie November – und das Standesamt Altona registrierte vor einiger Zeit Legolas, nach einem Helden aus dem „Herrn der Ringe“.

Sicher, die etwas anderen Vornamen gibt es auch in den anderen Regionen Deutschlands. Sie häufen sich wohl mit zunehmendem Selbstbewusstsein der jungen Eltern. Aber nicht nur seltene, zuweilen doch recht ausgeflippt und eigenartig anmutende Vornamen werden auf den Standesämtern der Freien und Hansestadt registriert. Da gibt es u.a. auch die Kategorie der guten alten Vornamen auf mythologischer Grundlage, die volkstümlichen und die überall beliebten Vornamen.

Die Volkstümlichen

Unter den Hamburgern ist die Verbundenheit mit ihrer Stadt ein hohes Gut. Auch in der Wahl der Vornamen ihrer Sprösslinge schlägt sich dies nieder:

Michel: nach dem Kirchturm von St. Michaelis, kurz Michel genannt
Pauli: nach dem gleichnamigen Stadtteil
Jette: nach der „Zitronenjette“, einem stadtbekannten Original
Alste: nach der Alster
Heidi: nach Heidi Kabel
Hein, Fiete: Frau Kabels Gegenpart
Hans: nach Hans Albers und Hans Hummel.

Die Altnordischen und der Mainstream

Hätte es den Hamburger Wasserträger („Hummel, Hummel!“) oder den Filmstar Hans Albers – geboren in St. Georg, Lange Reihe 71 – nicht gegeben, wäre der Vorname Hans für manchen Hanseaten ein absolutes No-go. Beliebter sind da eher die Vornamen nordisch-mythologischen Ursprungs wie Svenja, Finja, Freya, Astrid oderLiv bei den Mädchen und Hinnerk, Arne, Gunnar, Thore und Tjark bei den Jungen.

Letztendlich überwiegen aber auch an der Waterkant die ganz normalen, beliebten Vornamen. Sie entsprechen dem allgemeinen Zeitgeist - so siegen bei den Mädchen Mia, Emma, Hanna, Leonie, Sofia sowie Paul, Ben, Felix und Tom bei den Hamburger Jungs.

Hitliste Online Umfrage 2020

Männliche Vornamen
1
Levi
3
Ole
4
Marion
6
Jan
7
Felix
8
Holger
9
Timo
10
Fabian
11
Niklas
12
Linus
13
Tim
14
Tobias
15
Finn
Weibliche Vornamen

Quelle: nicht repräsentative Umfrage Vorname.com

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